Verein für das Alter
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ist los

Presseaussendung des Sozialminsiters am int. Tag gegen Gewalt gegen ältere Menschen - 15. Juni 2021

Mückstein: „Mehr Aufklärung für ein gewaltfreies Leben im Alter“

Wien (OTS/BMSGPK) - „Gewalt an älteren Menschen gilt immer noch als Tabu und wird damit bagatellisiert. Bei Gewalt gegen ältere Menschen wird die persönliche und unveräußerliche Integrität von Menschen angegriffen. Aus diesem Grund möchte ich mit meinem Ressort Menschen sensibilisieren, um auf das Problem aufmerksam zu machen und die Gewalt zu stoppen“, so  Sozialminister Wolfgang Mückstein anlässlich des heutigen "Internationalen Tages gegen Gewalt an älteren Menschen (World Elder Abuse Awareness Day)". Zur Sensibilisierung ist die Wanderausstellung „Gewalt gegen ältere Menschen“ in den Bezirken österreichweit geplant.

Verschärfung in Coronazeiten

       Die Gewaltgefährdung hat während der Pandemie zugenommen. Lockdown-Phasen und die damit verbundene Isolierung haben die Situationen mit Gewaltpotential zusätzlich verschärft – besonders betroffen davon sind vor allem Frauen.

       Das Sozialministerium setzt bereits seit vielen Jahren neben der wissenschaftlichen Analyse und der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung, um über Gewalt an älteren Menschen aufzuklären.

       Um Betroffenen niederschwellige Beratung zu ermöglichen, wurde im Auftrag des Sozialministeriums das österreichweite kostenlose und anonyme Beratungstelefon zum Thema Gewalt an älteren Menschen beim Verein Pro Senectute Österreich eingerichtet an das man sich unter: 0699 /11 20 00 99 wenden kann.

       „Ich möchte alle Menschen, die in Österreich leben, dazu aufrufen, sich an diese kompetente Stelle im Fall von Gewalt an älteren Menschen zu wenden. Gemeinsam können wir zur Gewaltfreiheit im Alter beitragen“, so Mückstein.

 

Rückfragehinweis:

   Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK)

   Dipl.-Ing. Daniel Böhm

   Pressereferent

   +43 1 711 00-862479

   pressesprecher@sozialministerium.at

   www.sozialministerium.at

~ Digitale Pressemappe: www.ots.at/pressemappe/46/aom


EU-Projekt MARVOW – Multi-Institutionelle Zusammenarbeit bei der Unterstützung von gewaltbetroffenen älteren Frauen

MARVOW konzentriert sich auf die multi-institutionelle Kooperation zur Bewältigung von Gewalt gegen ältere Frauen. Gewalt gegen ältere Menschen ist ein sehr komplexes und vielschichtiges Problem und kann nicht von einer Einrichtung alleine bewältigt werden. Erfahrungen zeigen, dass ältere Gewaltopfer sehr häufig mit mehreren institutionellen AkteurInnen und Einrichtungen gleichzeitig konfrontiert sind, diese aber oft nicht kooperieren oder zusammenarbeiten (können). Es gibt auch noch keine oder kaum interdisziplinäre oder multi-institutionelle Kooperationsmodelle, die speziell für von Gewalt betroffene ältere Frauen konzipiert wurden.


Beratungstelefon

Gewalt und Alter: 0699 11 2000 99

Bewusstmachen - Enttabuisieren - Handeln

gefördert durch das Sozialministerium

Rufen Sie uns an, wenn Sie

  • selbst Gewalt erfahren
  • Gewalthandlungen gegen ältere Menschen beobachten
  • befürchten, bei der Betreuung und Pflege von älteren Menschen selbst Gewalt anzuwenden – zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen

Wir beraten Sie vertraulich und kostenlos!


Demenzstrategie – Gut leben mit Demenz

Die für Österreich entwickelte Demenzstrategie „Gut leben mit Demenz“ bildet einen Rahmen von partizipativ und konsensuell erarbeiteten Wirkungszielen, deren Erreichen die Lebenssituation von Menschen mit Demenz verbessert. In Folge und auch durch die entsprechende Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit ihrer An- und Zugehörigen soll auch deren Lebenssituation verbessert werden.


Plattform gegen die Gewalt in der Familie

Ansprechpartnerin: Mag. Brigitte Menzel-Holzwarth

Abteilung II/2 - Jugendwohlfahrt
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Federal Ministry of Economy, Family and Youth
1010 Wien, Franz Josefs-Kai 51
Tel.: +43 (0)1 711 00-3362 (Durchwahl)


NATIONALES QUALITÄTSZERFITIKAT FÜR ALTEN- UND PFLEGEHEIME IN ÖSTERREICH

Das Nationale Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime ist eine Marke des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. Die gesetzliche Grundlage dafür wurde mit einer Novelle des Bundes-Seniorengesetzes im Jahr 2012 geschaffen. Das NQZ ist ein Instrument der Qualitätsentwicklung mit Fokus auf die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Ziel der Zertifizierung ist es hohe Qualität auszuzeichnen und Verbesserungspotentiale zu erkennen. Die Auszeichnung wird vom Bund und den Ländern gemeinsam vergeben. Mit der Zertifizierung ist der Verein zur Förderung der Qualität in der Betreuung älterer Menschen beauftragt. Mitglieder des Vereins sind neben dem BMSGPK und den Ländern Wien, Oberösterreich und Niederösterreich, das IBG – Institut für Bildung im Gesundheitsdienst, Pro Senectute Österreich, Arbeitersamariterbund Österreich, der Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen, die Caritas der Erzdiözese Graz-Seckau und der Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs. Informationen, Termine und Kontakte zum NQZ finden Sie auf der Homepage des BMSGPK unter folgenden Link: Informationen des BMASK zum NQZ

Weitere Infos finden Sie auf der NQZ-Homepage unter folgendem Link: www.nqz-austria.at

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